Pferdegestützte Therapien für Jung & Alt

posticon Traumatherapie

Unterstützende Traumaverarbeitung

 

Bei der Traumabewältigung ist das Ziel das Trauma in das Leben zu integrieren. Dabei sollen die Erinnerungen gesteuert werden können. Mit Hilfe des Handlungskompetenztrainings soll eine situative Kontrolle und Selbstbestimmung wieder erlangt werden. Die Ressourcen werden aktiviert und das Ich gestärkt. Die Selbstwirkung soll wieder zum tragen kommen und der Selbstwert erhöht werden. Die Planung eines strukturierten Tagesablaufs soll wieder möglich werden.

In der Therapie kommen Atem- und Entspannungstechniken sowie Imaginationsübungen zum Einsatz.

 

Wie hilft das Pferd dabei?

 

Das Pferd nimmt den Menschen vorurteilsfrei an. Pferde reagieren direkt und authentisch. Sie reagieren auf Körpersprache und machen so die Kommunikation unmissverständlich. Eine Kontaktaufnahme wird im Allgemeinen durch diese Aspekte einfacher. Der Therapeut ist dabei unterstützend tätig und vermittelt bei der Kommunikation zwischen dem Klienten und Pferd und bei dem Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung.

Das Pferd bietet Wärme und Nähe und ist ein Symbol für Kraft und Stärke. Die Macht und Kontrolle über dieses Tier zu gewinnen stärkt den Selbstwert. Das Pferd als Fluchttier ist darauf bedacht für seine eigene Sicherheit zu sorgen. Gemeinsam mit diesem kann der Klient lernen auch für sein Wohl und das des Pferdes zu sorgen. Auch Grenzen macht das Pferd deutlich. Es hat, wie auch der Mensch, seinen persönlichen Raum. Klient und Pferd achten diesen gegenseitig.

Pferde spiegeln versteckte Gefühle und nicht stimmiges Verhalten. Sie erkennen dieses an der Körpersprache wie z.B. an dem Muskeltonus des Menschen. Die Achtsamkeit auf den eigenen Körper und die Wirkung auf das Gegenüber wird geschult. Zwischenmenschliche Kontakte und der Umgang mit Gefühlen können erst an einem neutralen Partner geübt werden.

 

 

 


 

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